Alfons Pillach: Lebenswege

Lebenswege
© Alfons Pillach

Als Kinder ahnten wir noch nicht,
wie ernst das Leben zu uns spricht,
worum es später sich mal dreht,
woher der Wind im Leben weht.

Noch kannten wir nicht Depressionen,
schön war es, bei Mama zu wohnen.
Allmählich wurden wir erwachsen,
vorbei war’s mit den Kinderfaxen.

Die Kinder, die wir einmal waren,
veränderten sich mit den Jahren.
Das Leben hat uns stark geformt,
hat uns gesellschaftlich genormt.

Wir mussten schließlich funktionieren
und Lebensziele anvisieren.
Und durch Beruf, durch Wort und Handlung
ereilte uns dann die Verwandlung.

Die einen hat das Glück gesegnet,
doch andre sind dem Pech begegnet.
So unterschiedlich ist es eben,
unwägbar ist und bleibt das Leben.  

Alfons Pillach: Larry der Seemann

Larry der Seemann
© Alfons Pillach

In der kleinen Hafenschänke
sitzt der Larry an der Bar,
dort erzählt er seine Schwänke,
wie es so als Seemann war.

Das klingt so: „Auf den Azoren
hatte ich die schönste Frau,
sie hat Treue mir geschworen,
doch die Liebe war sehr mau.

Nach dem Schiffbruch auf dem Floße
und bei stärkstem Wellengang
aß ich hungrig meine Hose,
als sie weg war, fraß ich Tang.

Ich schlief bei den Krokodilen,
hielt die Biester stets auf Trab,
einem biss ich mal beim Spielen
seinen Schwanz zur Hälfte ab.“

Mit den Gästen in der Schänke
trinkt der Larry Schnaps und Bier,
man spendiert ihm die Getränke,
manchmal nachts bis früh um vier.

Gerne hört man Larry prahlen,
und er lässt mit Fantasie
seine Räusche sich bezahlen,
darin ist er ein Genie.

Jeder, der schon Larry hörte,
kriegte davon nie genug,
wenn beschwipst er ihn betörte
mit dem schönsten Lug und Trug.

Alfons Pillach: Jetzt geht es meinem Konto gut

Jetzt geht es meinem Konto gut
© Alfons Pillach

Wie habe ich nach dir geschmachtet!
Weil ich dir großes Kino bot,
habe aufs Geld ich nie geachtet,
mein Konto hatte Atemnot.

Fast jeder Wunsch von dir war teuer,
egal, ob Kleid, ob neuer Hut,
zum Glück erlosch das Liebesfeuer,
jetzt geht es meinem Konto gut.  

Alfons Pillach: Ich fühle mich so juvenil

Ich fühle mich so juvenil
© Alfons Pillach

Ich fühle mich so juvenil,
als ob die Uhr jetzt rückwärts ginge,
als ob ich ohne Ernst und Ziel
noch einmal durch die Jugend swinge.

Es sind wohl die zwei Gläschen Wein,
die mich so angenehm belügen,
doch ist mein Spiegel sehr gemein,
denn er verdirbt mir das Vergnügen.
Er zeigt mir mit Klarheit
die Fakten der Wahrheit.

Alfons Pillach: Gewiefter Osterhase

Gewiefter Osterhase
© Alfons Pillach

Sehr sonnig war das Osterfest,
der Osterhase saß im Nest
und grübelte und meditierte,
weil ihn die Menschheit irritierte.

Er wollte, falls sie ihn denn fänden,
niemals als Hasenbraten enden.
Deshalb war er nie unbedacht,
nahm stets vor Menschen sich in Acht.

Er dachte: ‚Mich erwischt ihr nicht,
ich zeig’ mich nur im Mondenlicht.
Bin viel zu schlau und zu geschickt,
kein Mensch hat jemals mich erblickt.`

Und als in seinem Nest er hockte,
geschah es, dass er frech frohlockte:
„Die Osterhasen aus Schok’lade,
fresst die, um die ist es nicht schade!“

Alfons Pillach: Auf frischer Tat ertappt

Auf frischer Tat ertappt
© Alfons Pillach

Der Osterhase ging mal fremd,
er trug sein schönstes Frühlingshemd.
Er freute sich auf tolle Stunden,
die Augen hatte er verbunden,
weil er beim ersten Rendezvous
gern spielen wollte Blindekuh.

Er wartete an einem Strauch,
bald kam die Hasendame auch.
Er sah ja nix, als diese kam,
die Häsin war sehr einfühlsam;
und sie begann ihn abzuknutschen
und an den Ohren abzulutschen.

Doch plötzlich wurde sie zum Drachen,
so, wie’s betrogne Frauen machen.
Sie riss dem Osterhasen flugs
die Augenbinde ab. Kein Jux!
Und vor ihm stand nun seine Frau
und machte ordentlich Radau.

Ertappt stand er vor seiner Alten,
und die ließ keine Gnade walten.
Stinksauer war sie und verschnupft,
hat arg den Osterhas gerupft.
Sie warf nach ihm mit Ostereiern,
da floh er vor ihr quer durch Bayern.

Alfons Pillach: Als ich noch ein Lausbub war

Als ich noch ein Lausbub war
© Alfons Pillach

Ich hatte eine Eisenbahn,
da war ich noch ein Kind,
ich schob sie mal zu heftig an,
kaputt war sie geschwind.

Bald war die Lok total verbeult,
fast nicht mehr zu erkennen,
Mama hat vor sich hin geheult,
ich sah sie öfter flennen.

Die Lok hab’ ich dann ganz zerlegt,
ich glaub’ in tausend Teile,
mein Vater hat sich aufgeregt,
ich hatte Langeweile.

Ich war sehr destruktiv als Sohn
und manchmal ungezogen,
drum hab’ ich auch noch den Wagon
zum Klumpen Schrott verbogen.

Alfons Pillach: Wanderer in fernen Ländern

Wanderer in fernen Ländern
© Alfons Pillach

Ich war ein Weltenwanderer
und als ich um die Erde zog,
wurde ich schnell ein anderer,
das Reisen war mein Futtertrog.
 
Bald spürte ich: In fernen Ländern,
weit weg von meinem Heimatland,
begann mein Wesen sich zu ändern,
mein Herz besiegte den Verstand.
 
Es sind die Wunder dieser Erde,
die mich um den Verstand gebracht,
oft war das Fernweh mein Gefährte
und hielt mich schlaflos in der Nacht.
 
Und geh’ ich von des Lebens Bühne
und ziehe in das Jenseits ein,
dann, lieber Gott, lass mich zur Sühne
ein Wanderer im Himmel sein.

Alfons Pillach: Auf Wolke sieben

Auf Wolke Sieben
© Alfons Pillach

Die Wolke sieben war besetzt,
drum konnte ich nicht bleiben,
und deshalb muss ich leider jetzt
von Wolke acht euch schreiben.

Für Wolke acht, soviel ist klar,
heißt meine Diagnose:
Sie ist einfach nicht zumutbar,
dort ist nur tote Hose.

Die Sonne scheint dort oben nie,    
die Wolke acht ist trist,
es ist die ganze Szenerie
auf dieser Wolke Mist.

Ich rate jedem Liebespaar:
Geht nicht auf Wolke acht,
nur Wolke sieben ist fürwahr
für euer Glück gemacht.

Wer frisch verliebt durchs Leben geht,
für den steht hier geschrieben:
Damit die Liebe lang besteht,
müsst ihr auf Wolke sieben.

Alfons Pillach: Guten Morgen Phantasie

Guten Morgen Phantasie
© Alfons Pillach

Guten Morgen Phantasie,
kannst du ein Weilchen bleiben?
Würd’ gern ein bisschen Poesie
mit dir zusammen schreiben.

Guten Morgen Phantasie,
lass dich ganz herzlich grüßen;
ich liege dir, du Erzgenie,
als Dankeschön zu Füßen.

Mach mich mit deinem guten Rat,
wie schon so oft, gescheiter,
begleite auf dem Dichterpfad
mich inspirierend weiter.

Trag mich auf deinen Flügeln fort
ins Land der Dichterträume,
damit in deinem Reich ich dort
vor Phantasie dann schäume.

Alfons Pillach: Bei einem Urlaub auf Balkonien

Bei einem Urlaub auf Balkonien
© Alfons Pillach

Ich machte Urlaub auf Balkonien
ganz ohne Urlaubszeremonien.
Ich wollte mal, statt Kofferpacken
bei mir auf dem Balkon absacken.
 
Mal einen Sommer ohne Strand,
mal ohne schweißverklebten Sand.
Ich legte mich auf den Balkon,
durchströmt von einem Glückshormon.
 
Dann träumte ich auf meiner Liege,
dass ich nach Teneriffa fliege.
Mit niemandem wollte ich tauschen,
laut hörte ich die Brandung rauschen.
 
Als ich auf dem Balkon so träumte
und meine Phantasie schön schäumte,
da ließ ein Vöglein auf dem Dach
auf meine Stirne Weiches fallen,
und plötzlich war ich wieder wach.

Alfons Pillach: Sei doch nicht nur ein Realist

Sei doch nicht nur ein Realist
© Alfons Pillalch

Fang endlich an, dich aufzuräumen
und auch mal wieder tagzuträumen.
Verleihe deinem Tagtraum Flügel
und gib ihm Freiheit ohne Zügel.

Sei doch nicht nur ein Realist,
träum dich mal raus aus diesem Mist
und flieh in schöne Illusionen.
Versuch’s doch mal, es wird sich lohnen.

Alfons Pillach: Pusteblume

Pusteblume
© Alfons Pillach

Ist mal der Löwenzahn verblüht
– mal später, manchmal sehr verfrüht –
dann pustet dann und wann ein Kind
den Samen in den Frühlingswind.

Doch öffnet ihr zu lang den Mund,
fliegt euch der Samen in den Schlund.
Dann könnt ihr nicht mehr pusten
und ihr müsst ständig husten.

Alfons Pillach: Am Klimperkasten

© Alfons Pillach

Ich übe täglich am Klavier,
und das schon seit drei Wochen,
ich breche – Leute, glaubet mir! –
fast meine Fingerknochen.

Hab’s schon mit großem Fleiß probiert,
ich möchte es erlernen,
doch sage ich ganz ungeniert:
Ich greif‘ wohl nach den Sternen.

Verwirrend ist die Tastatur,
doch ist es mein Bestreben,
fernab von jeglicher Bravour
die Töne zu beleben.

Ich glaube, ich bin schon zu alt
für diese vielen Tasten,
doch ich versuch’s und quäle halt
mich und den Klimperkasten.

So geb‘ ich mich dem Üben hin,
die Zeit wird’s vielleicht richten,
und falls ich virtuos mal bin,
will ich davon berichten.

 Stichwörter: Gedichte, Alfons Pillach, Klavier, lustige Gedichte, Klimperkasten

Reinhard Sichert: In memoriam Herr W.

In memoriam Herr W.

© Reinhard Sichert

Ich traf ihn pünktlich jeden Morgen
Auf meinem Weg zur Straßenbahn.
Denn da ging täglich jener Mann,
Sich eine Zeitung zu besorgen.

Von meiner alten Haltestelle
Konnt‘ man den Zeitungsladen sehn –
Für viele im Vorübergehn
Allmorgendliche Wissensquelle.

Ich fragte mich, was jenen Mann,
Der wahrlich hochbetagt schon war,
So früh, bei Schnee und Regen gar
Zu diesem Gang bewegen kann.

Obwohl er mir durchaus bekannt,
Hab ich ihn niemals angesprochen.
Doch später dann, nach ein paar Wochen,
Hat jemand ihn Herr W. genannt.

Der alte Mann blieb plötzlich weg,
Hab ihn fortan nicht mehr gesehn.
Dann sah ich seinen Namen stehn
Mit schwarzem Rand – ein kurzer Schreck.

Jetzt bin ich selbst ein alter Mann
Und Arbeit ist ein Fremdwort schon.
Wach zeitig auf – oh welch ein Hohn! –
Obwohl ich lange schlafen kann.

Inzwischen kann ich gut verstehn,
Warum Herr W. so emsig war.
Auch ist mir mittlerweile klar:
Er konnt nicht schlafen, musste gehn

Zum Zeitungsladen im Quartier,
Denn dort war er nicht mehr allein
Und kaufte seine Zeitung ein.
Ich wünschte, beide wärn noch hier.

***

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Gedichte, Reinhard Sichert, in memoriam, Zeitung, Zeitungsladen

Alfons Pillach: Melancholie im Oktober

Melancholie im Oktober

© Alfons Pillach

Die letzte Rose ist verblüht,
sie hat so guten Duft versprüht.
Schon wächst die erste Herbstzeitlose;
im Unterschied zu einer Rose
ist sehr bescheiden ihre Pose.
Nachts gibt’s bereits den ersten Frost,
er macht die Blätter braun wie Rost.
Das alles stimmt mich melancholisch,
ich pack das nur noch alkoholisch.

***

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Gedichte, Alfons Pillach, Melancholie, Oktober, Rose, Herbstzeitlose

Alfons Pillach: Germanen im Wandel der Zeit

Germanen im Wandel der Zeit

© Alfons Pillach

Unsre knüppelharten Ahnen
waren einmal die Germanen.
Lautstark kämpften sie mit Keulen,
tödlich waren oft die Beulen.
Heute bringen wir ganz stumm
uns mit Umweltgiften um.

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Gedichte, Alfons Pillach, Germanen, Umweltgifte

Leonore Enzmann: Analogie

Tiere Amsel mit Wurm

Amsel mit Wurm

Analogie

© Leonore Enzmann

Es sitzt Frau Amsel auf dem Ast
und blicket in die Runde.
Sie hat den Ast ganz fest umfasst,
den Wurm im Schnabelmunde.

Im Erdloch weint die Frau Mama
nach ihrem Würmleinkinde,
schon ist der Amselpapa da,
Frau Wurm fliegt hin zur Linde.

Die Würmelein sind nun vereint.
Ach – wo? – werdet Ihr fragen.
Sie landeten bei ihrem Feind,
in Amselkindleins Magen.

Und die Moral von der Geschicht?
Müsst um den Wurm nicht weinen.
Kennt Ihr das denn beim Menschen nicht?
Große frisst den Kleinen!

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Gedichte, Leonore Enzmann, Analogie, Amsel, Wurm

Ronald Henss: Faust im Traum

Kirchentür Kreuz-König-Kirche Saarbrücken

Kirchentür Kreuz-König-Kirche Saarbrücken

Faust im Traum (*)

© Ronald Henss

Da steh ich nun / ich armer Tor
verschlossen ist’s / ich steh davor.
Da steh ich nun / ich armes Schwein
verschlossen ist’s / ich kann nicht rein.

(*) Das habe ich in der Nacht vom 4. auf den 5. Oktober geträumt und so gelacht, dass ich davon aufwachte.

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Gedichte, Ronald Henss, Faust, Tor, Vierzeiler

Bernd Laserstein: Blattwechsel

Herbst Herbstblatt

Herbstblatt

Blattwechsel

© Bernd Laserstein

Das baumbekannte Welken der Blätter,
beginnt bei kühlem Wetter
mit einem Ergelben derselben
Danach werden sie erst rot dann braun
fallen ab von ihrem Baum und heißen fortan Laub
Der zerfällt zu Staub
den Würmer, Asseln und Mikroben
als feinste Nahrung höchstlichst loben
Die Reste von dem Feste
purzeln zu den Wurzeln
mit denen sich ein Baum ernährt
und wenn ein Lenz sich wieder jährt
quillt darin Saft voll Kraft empor
bringt neue Blütenpracht hervor
entfaltet alsdann Blatt um Blatt
die sind hellgrün und noch ganz glatt

***

Stichwörter:
Gedichte, Bernd Laserstein, Blattwechsel, Blatt, Blätter, Herbst, Frühling, Natur

Bernd Laserstein: Blüten

Blumen Blüten Gladiole

Gladiole

Blüten

© Bernd Laserstein

Manchmal lass’ ich die Gedanken wandern
schlendern, gaukeln und mäandern
sie ranken sich von hier nach dort
sind da, sind nah, sind ganz weit fort
Sie treiben auch sehr hübsche Blüten
und gern’ so gerne möcht’ ich sie behüten
Sie sind mir kostbar und so selten
ich wünsch mir oft sie mögen gelten
Wenn ich zurück komm’ aus dem Raum
und wieder denk’ im Alltagstraum
dann ist die Blüte fast vergessen

und doch ihr Duft, der ist noch da
befremdlich fern und mir so nah

***

Stichwörter:
Gedichte, Bernd Laserstein, Blüten, Duft

Bernd Laserstein: Zielkonflikt

Saarbrücker Graffiti von Cone the Weird

Saarbrücker Graffiti von Cone the Weird

Zielkonflikt

© Bernd Laserstein

Ein Fuß der wollte wandern gehen
jedoch sein Partner, der blieb stehen
So wurde aus dem Wanderschritt
einfach nur ein langer Tritt
der traf den Bürgermeister Brück
und der trat darauf prompt zurück

***

Stichwörter:
Gedichte, Bernd Laserstein, Zielkonflikt, Bürgermeister

Bernd Laserstein: Zugang

Zugang

© Bernd Laserstein

Wenn Worte sich zu Reimen binden,
verbunden neue Bilder finden,
die zart skizzieren, was wir kennen
und doch niemals beim Namen nennen
befinden wir uns in dem Raum,
gelegen zwischen Tag und Traum,
worin wir Menschen allzeit sind
Noch als Greis und schon als Kind

***

Stichwörter:
Gedichte, Bernd Laserstein, Reime

Bernd Laserstein: Humor

Humor

© Bernd Laserstein

Humor ist wenn du trotzdem lachst
und dich mit aller Welt verkrachst
Humor ist Trost in schlechten Zeiten
Wenn Angst und Sorgen auf dir reiten
Humor ist auch das eine Glück,
wenn Du im Sterben, Stück für Stück
die Welt verlässt mit einem Lachen
und Frieden schließt mit all den Sachen

***

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Gedichte, Bernd Laserstein, Humor

Bernd Laserstein: Palmström reloaded

Palmström reloaded

© Bernd Laserstein

Palmström liebt moderne Zeiten
die Zukunft tapfer zu erschreiten
Allein von Korff bleibt hier verhalten,
er steht zurück gern, bei den Alten

Palmström staunt ob all der Dinge
Die dann und bald die Zukunft bringe
Doch Korff, der zeiht dies Eitelkeit
und schwelgt in der Vergangenheit

Wohl so als auch – die Mume Kunkel ist entsetzt
ihr dünkt, das Leben, das ist hier und jetzt

Palmstöm, seinem Traum entrissen
sucht nach seinem Ruhekissen
während Korff, der niemals ruht,
ganz geistvoll einfach gar nichts tut

Die Mume Kunkel schaut sie an
und sieht nur Palmström, diesen Mann
Sein Geist ist ihrem Blick entzogen
Jedoch ihr Herz bleibt diesem Herrn gewogen

***

Stichwörter:
Gedichte, Bernd Laserstein, Palmström, Korff

Bernd Laserstein: MeerMär

Graffiti im Graffititunnel in Herrensohr

Graffiti im Graffititunnel in Herrensohr

MeerMär

© Bernd Laserstein

Der Pottwal sprach zum Kraken
Heut geht’s dir an den Kragen
Der Krake seufzt, gäb’s eine Wahl
Käm’ ich zu Potte, nicht der Wal

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Gedichte, Bernd Laserstein, Vierzeiler, Wal, Pottwal, Krake